Türkische Gedichte – Şiirler

Bugün pazar  

Bugün pazar.
Bugün beni ilk defa güneşe çıkardılar.
Ve ben ömrümde ilk defa gökyüzünün
bu kadar benden uzak
bu kadar mavi
bu kadar geniş olduğuna şaşarak
kımıldamadan durdum.
Sonra saygıyla toprağa oturdum,
dayadım sırtımı duvara.
Bu anda ne düşmek dalgalara,
bu anda ne kavga, ne hürriyet, ne karım.
Toprak, güneş ve ben…
Bahtiyarım… 

Nazim Hikmet

Heute ist Sonntag

Heute haben sie mich das erste Mal
in die Sonne hinausgelassen.
Ich bin das erste Mal in meinem Leben
so sehr verwundert darüber
das der Himmel so sehr weit weg von mir ist
so sehr blau ist
so sehr großflächig ist
ohne mich zu rühren stand ich da.
Danach setze ich mich mit Ehrfurcht auf die Erde,
meinen Rücken lehnte ich an die Wand.
In diesem Moment dachte ich weder an
das Fallen der Wellen,
noch an Streit,
noch Freiheit, noch an meine Frau.
Die Erde, die Sonne und ich…
Ich bin überglücklich…

Nazim Hikmet
Übersetzung: Rana Tala

 

Dört Güvercin

geldi dört güvercin
suda yıkanmak için.
Su mahpusane yalağındaydı.
ve güneş
güvercinlerin
gözünde, kanadında, kırmızı ayağındaydı.

girdi dört güvercin
yıkanmak için
suyun içine.
ve kederli toprakta dört insan
baktı dört güvercine.

Güvercinler hep beraber
güneşi tasıyıp kırmızı ayaklarında
uçabilirler.
Durdurmaz onları demir ve duvar.
Güvercinlerin yumuşak kanatları var.
Ve kanatlar
Şimdi burada, şimdi damın üzerinde.
İnsanların kanatları yok
İnsanların kanatları yüreklerinde.

Dört güvercin
güneşe varmak için
yıkandı, uçtu sudan.

Nâzım Hikmet

 

 Vier Tauben

Es kamen vier Tauben,
Zu waschen sich
An der Wasserstelle eines Gefängnisses.
Und die Sonne
Lag in den Augen, im Gefieder und auf den Krallen
Der Tauben.

Es tauchten vier Tauben,
Sich zu waschen,
Ins Wasser.
Und verhärmt auf dem Boden vier Insassen,
Sie schauten den vier Tauben zu.

Die Tauben können jederzeit
Die Sonne mit sich bringen und dann mit ihren roten Krallen abheben
Und wieder davonfliegen.
Es halten sie nicht auf die Eisengitter und die Mauern.
Die Tauben tragen ein weiches Gefieder.
Und das Gefieder
Erscheint mal hier, mal auf den Dächern.
Die Menschen haben keine Flügel,
Die Flügel der Menschen liegen in ihren Herzen.

Vier Tauben
Auf dem Weg zur Sonne,
Sie wuschen sich, dann hoben sie vom Wasser ab.

Nâzim Hikmet

Übersetzung: Alban Clemenz

 

NE İÇİNDEYİM ZAMANIN

Ne içindeyim zamanın,
Ne de büsbütun dışında;
Yekpare geniş bir anın
Parcalanmış akışında,

Bir garip rüya rengiyle
Uyumuş gibi her şekil,
Rüzgarda uçan tüy bile
Benim kadar hafif değil.

Başım sükutu öğüten
Uçsuz, bucaksız değirmen;
İçim muradıma ermiş
Abasız, postsuz bir derviş;

Koku bende bir sarmaşık
Olmuş dünya sezmekteyim,
Mavi, masmavi bir ışık
Ortasında yüzmekteyim

Ahmet Hamdi Tanpınar

 
Weder bin ich in der Zeit

Weder bin ich in der Zeit
Noch gänzlich außer ihr,
In der unteilbaren Strömung
Des einen, ewigen Augenblicks.

Den Farben eines fremdartigen Traumes
Scheinen die Formen zu entsprechen,
Eine Feder, wiegend in dem Winde
Ist nicht leichter als ich.

Mein Kopf, die Stille mahlende
Unendliche Mühle.
Mein Inneres, der erleuchtete,
Mittel- und stellenlose Derwisch.

Ich spüre wie die Wurzeln der Welt
In mir sich umschlingen,
Ich schwimme inmitten
Eines blauen, tiefblauen Lichtes.

Ahmet Hamdi Tanpınar
Übersetzung: Beatrix Caner

 

SESSİZ GEMİ

Artık demir almak günü gelmişse zamandan,

Meçhule giden bir gemi kalkar bu limandan.

Hiç yolcusu yokmuş gibi sessizce alır yol;

Sallanmaz o kalkışta ne mendil ne de bir kol.

Rıhtımda kalanlar bu seyahatten elemli,

Günlerce siyah ufka bakar gözleri nemli.

Biçare gönüller! Ne giden son gemidir bu!

Hicranlı hayatın ne de son matemidir bu!

Dünyada sevilmiş ve seven nafile bekler;

Bilmez ki giden sevgililer dönmeyecekler.

Bir çok gidenin her biri memnun ki yerinden,

Bir çok seneler geçti; dönen yok seferinden.

Yahya Kemal Beyatlı

Lautloses Entschwinden

Bringt erst die Zeit den Tag, an dem der Anker gelichtet wird,
Verlässt ein in unbekannte Fernen aufbrechendes Schiff den Hafen.
Lautlos, als wäre kein Passagier an Bord, nimmt es die Fahrt auf;
Bei dieser Ausfahrt wird kein Taschentuch, kein Arm geschwenkt.

Die am Kai Zurückgebliebenen stehen bekümmert,
Über Tage noch starren sie in den schwarzen Horizont, die Augen verweint.
Bedauernswert sind die Herzen! Dies ist nicht das letzte Schiff, das ausfährt!
Voll von Trennungsschmerz ist das Leben; hier wird nicht ein letztes Mal getrauert!

In dieser Welt wartet vergeblich der Geliebte wie der Liebende;
Er weiss nicht, dass die entschwindenden Geliebten nicht wiederkehren werden.
Von denen, die wegziehen, lebt ein jeder zufrieden am neuen Ort;
Die Jahre vergehen; und keiner kehrt je zurück.

Yahya Kemal Beyatlı

Übersetzung: Alban Clemenz

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